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Gleich nach dem Einzug der Aktiven, eingeschlossen Bundestrainer Jogi Löw – oder war es vielleicht doch nur ein Double? –, legten die zehn Tänzer der „Spider O“-Garde mit einer flotten Mischung aus Marsch und Polka die Gangart des Abends fest. Die Choreografie, von Yvonne Treuer einstudiert, eröffnete einen Reigen hervorragender Beiträge, die fast alle Zuschauer von den Sitzen rissen.

 Danach bat Sitzungspräsident Frank Pelka Bürgermeister Peter Burger und den Hauptsponsor des Vereins sowie zu ehrende Vereinsmitglieder und Aktive auf die Bühne. Mit flotten Sprüchen bekam jeder seinen Orden, und kurz darauf ging es weiter im Programm. 

Mit einem Medley ausgewählter Hits von Queen heizten Carmen Schmitt und ihre Go-go-Girls dem Saal so richtig ein. Direkt im Anschluss kam eine mitreißende Soloparade unsere Gardetänzerinnen. Und dann stand Taxifahrer Schorsch alias Frank Pelka, der laut seinen T-Shirt „aach fer Hanjer“ bremst, in der Bütt und erzählte Schnurren aus seinem Arbeitsalltag.

Kurz vor der Pause trat die Showtanzgruppe „Just 4 Fun“ mit ihrer Interpretation des Musicals „Sister Act“ – inszeniert von Sabine Madaj – auf und brachten den Saal zum beben.

Der zweite Teil begann furios mit den „Hemmra Singsekten“ in Uschis Gernsemer Waschsalon. Mit Livegesang servierten sie ihren Zuhörern den neuesten Klatsch und Tratsch, frei nach der Devise „Im Falle eines Falles wäscht Uschi wirklich alles“. Im Waschsalon tauchte auch Jogi Löw wieder auf. Als perfektes Double in Figur, Haltung und Kleidung sowie mit gekonnter Sprachimitation begeisterte Patrick Limberg nicht nur die Zuschauer, sondern auch seine auf der Bühne versammelten Mitspieler, die sich das Lachen manchmal nur mühsam verkneifen konnten. Waschsalonbetreiberin Uschi bekam für den zweiten Platz im Wettbewerb um einen DFB-Slogan einen Strauß roter Rosen und ein Paket Spätzle. 

Kurz vorm Ende liesen die Schwälbchen, als „Jogi´s Jungs“,  mit Playback und Tanz noch einmal alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft Revue passieren. Der Ausmarsch aller glich dem Auftritt der Mannschaft vor dem Brandenburger Tor und wurde auch in der Stadthalle genauso jubelnd gefeiert.

Vor dem rauschenden Finale hauten die Bembeljeeger aus Rüsselsheim mit Guggemusik ordentlich auf die Pauke. Sie waren ein gelungener Abschluss des kurzweiligen Programms – und gaben nach der Sitzung noch ein Konzert im Foyer.